09-05-12_14-29 Gespräch mit Neurologe T.
Neurologe T.: wie geht es Ihnen?
Ich: mich geht’s jetzt besser.
Minute 13,12.
Neurologe T.: was haben Sie denn noch für Beschwerden? .Minute 13,17.
Ich: Verspannungen über den Rücken verteilt. Vor allem im unteren Brustwirbelbereich und Halsbereich.
Füße sind viel besser. Füllen sich wieder gut durchblutet an. linker Fuß oft auch ein bisschen warm (vor allem Fußsohle). (Einem Schreiben eingefügt: Sie knaxen auch nicht mehr so viel . auch keine Krämpfe mehr). Der linke ist ab der Wade nach unten ein bisschen so als würde er in Wasser stehen (manchmal... ist schlechte Beschreibung).
An den Händen habe ich eigentlich nichts mehr. Fast nichts mehr. So ein leichtes Ziehen an den kleinen Fingern manchmal.
Minute 13,52.
Neurologe T.: das kam mir ja alles so ein bisschen spanisch vor (viele der Beschwerden und Empfindlichkeitsstörungen). Und auch der Gleichgewichtsstörungen.
Da bis gedacht: da möchte ich jetzt einmal wissen ob dort nicht am zentralen Nervensystem etwas ist. Minute 14,43.
Und das hat sich bewahrheitet. Das sind Entzündungen.
Die Entzündungen im Bereich der Halswirbelsäule können ihnen die Beschwerden im Rücken bringen. Auch die Störungen in den Beinen.
Das ist ein entzündeter Herd.
Dort ist jetzt nicht wie ein Abszess, sondern wahrscheinlich etwas wo der Körper sich gegen das eigene Gewebe wert.
Da muss man im Krankenhaus jetzt untersuchen. Das ist der nächste Schritt.
Da ja auch eine akute floride Entzündung da ist (so nennt man das), würde man überlegen, bei ihnen, für drei Tage, hoch dosiertes Cortison zu spritzen.
Damit das mit der Entzündung jetzt mal nieder geknüppekt ist. und dann danach (nach drei Monaten) macht man noch einmal eine Aufnahme im Kopf, um zu sehen wie die Entwicklung ist.
Und dann außerdem, wird man ihnen wahrscheinlich (ziemlich bald raten) eine Immunsystembehandlung zu machen. so ähnlich wie bei Diabetikern.
Man hat inzwischen die Möglichkeit (mit Medikamenten) das Immunsystem sehr stark zu kräftigen.
Das wirkt erst nach ungefähr drei Monaten, aber wir wissen aus Studien dass sie eine sehr gute Reduktion der Entzündungslast bekommen(!).
Und je früher man damit anfängt (!), - das weiß man auch heutzutage - umso besser ist die Prognose (!).
(Er kuckt sich kurz flüchtig die Bilder an). Nehmen Sie bitte die Bilder auch mit ins Krankenhaus. Damit die Leute sich dort selber ein Bild machen können.
Ich: Ist es riskant diese Flüssigkeitsentnahme aus dem Gehirn?
Neurologe T.: das ist nicht riskant. Das macht die Frau dort jeden Tag. Und die kann das auch super.
Was wichtig ist zu wissen. Sie werden unter Umständen ein paar Tage Kopfschmerzen haben.
Durch die Entnahme wird ein ganz kleiner Unterdruck erzeugt. Daher trinken Sie bitte sehr viel Wasser (zumindest nach der Entnahme).
Da trinkt man wie eine Kuh danach, damit alles wieder aufgefüllt wird.
Neurologe T.: Also, im Augenblick bitte jetzt nicht die Pferde scheu machen. Man kann das recht gut behandeln. In die Zukunft kann keiner blicken, aber die Prognose ist eher gut.
Ich: Ich habe mir vor Tagen ein bisschen Voltaren (Salbe) gekauft (Trubel). Das ist wahrscheinlich nicht ganz falsch?
Neurologe T.: Das hilft immer. Habe ich auch.
Auch die Kapsel kann okay sein.
Aber wie gesagt, das ist nur eines der Probleme.
Neurologe T.: Jetzt nehmen wir einfach Hirn-Wasser .
Bitte Bilder mit ins Krankenhaus nehmen.
Neurologe T. telefoniert: Hallo Frau G..
... er kam zu mir im April mit diffusen Beschwerden (Hände, Beine, Dorsalgien, Lumbalgien, aber auch Gleichgewichtsstörungen eine ganze Weile).
wir haben leider ein typisches Erscheinungsbild, fulumpen ... medizumpen? .... Veränderungen, sowohl im Halsbereich, als auch XYZ petriKuLäegulär
Wird wahrscheinlich dann auch Hochdosis, könnte ich mir vorstellen.
Verdacht auf Floride (Kennzeichnung einer Erkrankung verwendet, die sich im Stadium der vollständigen Symptomausprägung befindet.) im Halsbereich.
Morgen 9:00 Uhr im Krankenhaus.
Neurologe T. zu mir: Woche einplanen (!).
Ich: Ja.
Neurologe T.: o.k.?. Super.
(Er legt auf, und geht den Befund kopieren).
Ich: Ähm. vielleicht sage ich noch mal etwas zum L1. weil das habe ich doch vergessen zu erwähnen, weil schon dran gewöhnt (Berührung- Empfindlichkeit usw.).
Neurologe T.: Das ist eine andere Baustelle.
Neurologe T.: Dann werden wir uns wieder sehen, wenn sie aus der Klinik entlassen sind. Hier ist die Telefonnummer der Station (falls sie zu spät kommen oder fragen haben) und die Überweisung.